Über die Postleitzahl 79189
Südwestlich von Freiburg im Breisgau, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, liegt die Große Kreisstadt und der Kurort Bad Krozingen, der praktisch die gesamte Postleitzahl 79189 bildet, ergänzt um die Ortsteile Tunsel, Biengen, Schlatt und Hausen an der Möhlin.
Erste Siedlungsspuren reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, gefolgt von Kelten, Römern und schließlich Alemannen; als „Scrozzinga“ wird der Ort 808 erstmals in den Urkundenbüchern des Klosters St. Gallen genannt. Bis 1933 hieß die Stadt schlicht Krozingen, ehe die 1911 erbohrte Thermalquelle den Aufstieg zum Kur- und Badeort einleitete. Der Ortsteil Tunsel gehörte bis zur Säkularisation 1803 dem Benediktinerkloster St. Trudpert im Münstertal und belieferte die Mönche vor allem mit Wein; im Dreißigjährigen Krieg flohen die Bewohner zeitweise in die Schweiz. Biengen wiederum ist bereits 770 im Lorscher Codex belegt, dort entstand später mit dem Merowingerpark ein kleiner archäologischer Park über einem bedeutenden Gräberfeld. Schlatt ist für seinen Anbau von Spargel und Erdbeeren bekannt, während in Hausen an der Möhlin von 1092 bis etwa 1152 ein eigener Ortsadel nachweisbar war.
Auf 35,6 km² kommen 22.088 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 621 je Quadratkilometer. Bad Krozingen liegt an der Rheintalbahn und grenzt an Freiburg, Breisach, Staufen und Schallstadt.