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Rheinhausen im Breisgau – bis April 2025 nur Rheinhausen – liegt im nördlichen Breisgau direkt am Rhein und grenzt im Westen an Frankreich. Die Gemeinde im Landkreis Emmendingen gehört zum Verwaltungsverband Kenzingen-Herbolzheim und entstand am 1. Mai 1972 aus dem Zusammenschluss der beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Oberhausen und Niederhausen.
Auf dem fruchtbaren Lössboden zwischen den beiden Ortsteilen siedelten schon vor rund 7000 Jahren Menschen, die zu den ersten Ackerbauern Mitteleuropas zählen. Niederhausen selbst ist seit 861 urkundlich belegt, beide Orte waren ab 1343 vorderösterreichische Lehen und kamen 1805 zu Baden. Bis zur Rheinregulierung und der Kanalisierung der Elz im 19. Jahrhundert bedrohten regelmäßige Hochwasser die Dörfer; danach gingen Fischerei und Rheinschifffahrt zurück. 1906 erhielten Oberhausen und Niederhausen elektrischen Strom aus einem kleinen Laufwasserkraftwerk an der Elz, das zuvor eine Nähseide-Fabrik angetrieben hatte.
Rheinabwärts erstreckt sich das Naturschutzgebiet Taubergießen, eines der größten Baden-Württembergs. 4.137 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 21,9 km², 188 je Quadratkilometer. Durch die Gemeinde verläuft der rechtsrheinische Rheinradweg vom Oberalppass bis Rotterdam, Nachbarorte sind unter anderem Rust, Herbolzheim, Kenzingen und Weisweil.