Über die Postleitzahl 79809
Am südlichen Rand des Hotzenwaldes im Landkreis Waldshut liegt die Gemeinde Weilheim, die praktisch die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ausmacht. Sie entstand 1975 durch die Vereinigung von fünf zuvor selbstständigen Orten, darunter Bannholz und Nöggenschwiel, im Süden schließt sich die Kreisstadt Waldshut-Tiengen an, außerdem grenzen St. Blasien, Höchenschwand und Ühlingen-Birkendorf an.
Erste urkundliche Spuren reichen weit zurück: Der Ortsteil Bannholz wird bereits 871 genannt, Weilheim selbst 929 als Wilhaim. Vor- und frühgeschichtliche Funde wie der Menhir von Nöggenschwiel belegen eine noch ältere Besiedlung. Bis ins vorige Jahrhundert wurde um Weilheim Wein angebaut, bereits 1351 gehörten dem Kloster St. Blasien hier gleich vier Weingärten. Seit 1970 trägt Nöggenschwiel wegen seiner zahlreichen Rosenstöcke den Titel „Rosendorf im Schwarzwald“, nachdem der Ort 1965 den Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden gewonnen hatte. Landschaftlich prägen vier bemerkenswerte Wasserfälle das Gemeindegebiet, darunter der zwölf Meter tiefe Obere Wasserfall des Haselbaches und die Dietlinger Wasserfälle mit ihrem nahezu 19 Meter hohen Hauptfall.
Heute zählt die Postleitzahl 3.128 Einwohnerinnen und Einwohner auf 35,6 km², was einer Dichte von 88 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Wirtschaftlich prägen unter anderem die Privatbrauerei Waldhaus und die international tätige Holzbau Amann GmbH in Bannholz den Ort. Nachbarn dieser PLZ sind die Gebiete um Waldshut-Tiengen, Ühlingen-Birkendorf, St. Blasien und Höchenschwand.