Über die Postleitzahl 81375
Fast vollständig deckt sich die 81375 mit dem Münchner Stadtbezirk Hadern, an der Südwestgrenze der kreisfreien Stadt München zur Nachbargemeinde Gräfelfing.
Als Bauerndorf tritt Hadern erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich auf, unter dem älteren Namen Harderun, abgeleitet vom althochdeutschen Hardaron, „bei den Waldleuten“. Grundherr war für Großhadern das Kloster Benediktbeuern, für Kleinhadern das Kloster Schäftlarn; im frühen 15. Jahrhundert wurde das Dorfgericht Hadern mit mehreren umliegenden Dorfgerichten der Burg Planegg unterstellt. 1938 kam die Gemeinde Großhadern samt Kleinhadern zu München. Im alten Dorfkern von Großhadern sind die bäuerlichen Strukturen noch erkennbar, während weite Teile Haderns von lockerer Einfamilienhausbebauung geprägt sind. Auf früheren Landwirtschaftsflächen wuchsen in den Jahrzehnten nach dem Krieg mehrere große Wohnanlagen, etwa die Blumenau, oft mit hohem Anteil an Sozialwohnungen. Im Nordosten liegt die Kurparksiedlung, die ab Mitte der 1930er Jahre auf dem Gelände des ehemaligen Kurparks der Heilanstalt Neufriedenheim entstand.
Auf 3,1 km² zählt die 81375 23.365 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 7.516 je Quadratkilometer.