Über die Postleitzahl 81476
Im Süden Münchens, im Stadtbezirk Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln, liegt der überwiegende Teil der Postleitzahl 81476; ein kleiner Rand erstreckt sich zudem in das gemeindefreie Waldgebiet Forstenrieder Park. München selbst ist mit 75 Postleitzahlen die drittgrößte Stadt Deutschlands.
Den Kern der Gegend bildet Forstenried, ein 1166 erstmals urkundlich erwähnter Ort, der im Mittelalter durch ein romanisches Kruzifix in der Dorfkirche zu einem Heilig-Kreuz-Wallfahrtsort wurde. 1912 kam Forstenried nach München, zuvor bildeten die Gemeindeedikte von 1808 und 1818 aus dem Dorf und den Ortsteilen Fürstenried, Maxhof sowie Ober- und Unterdilljäger eine eigene Gemeinde. Nördlich davon entstand ab 1907 die Siedlung Kreuzhof, benannt nach einem Bauernhof mit der Gastwirtschaft „Zum Kreuzhof“, deren 1875 errichtetes Gasthaus 1963 für den Bau einer Autobahnauffahrt weichen musste. Die Wohnsiedlung Fürstenried Ost wiederum entstand 1960/61 als erster Bauabschnitt der geplanten Großsiedlung Fürstenried, geplant vom Architekten Franz Ruf; ihren offiziellen Namen erhielt sie erst 1964 durch Beschluss des Stadtrats.
Auf 2,7 km² zählt die Postleitzahl 81476 16.479 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 6.003 Personen je Quadratkilometer. Der angrenzende Forstenrieder Park bildet zusammen mit dem Forst Kasten und dem Fürstenrieder Wald ein großflächiges Landschaftsschutzgebiet und dient als Naherholungsgebiet südwestlich der Stadt.
Die Postleitzahl grenzt an die Münchner Gebiete 81379, 81475 und 81477 sowie im Westen an die Gemeinde Neuried über die 82061.