Über die Postleitzahl 82256
Fürstenfeldbruck, Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, verdankt seinen Namen zwei benachbarten Siedlungen: dem 1263 von den Wittelsbachern gegründeten Zisterzienserkloster Fürstenfeld und dem älteren Markt Bruck an der zollpflichtigen Amperbrücke der Salzstraße. Die einheitliche Schreibweise Fürstenfeldbruck gilt erst seit 1908, zur Stadt wurde der Ort 1935 erhoben, seit 2006 trägt er den Titel Große Kreisstadt.
Im Stadtteil Puch soll der Überlieferung nach eine als selig verehrte Frau namens Edigna jahrzehntelang, bis zu ihrem Tod 1109, in einer hohlen Linde gehaust haben; eine uralte Linde am Ort trägt bis heute ihren Namen. Am nahen Kaiseranger starb 1347 Kaiser Ludwig der Bayer während einer Bärenjagd, wovon eine Säule und eine Eiche zeugen. Puch selbst kam erst 1978 als eigenständige Gemeinde zur Stadt.
1936 entstand der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck für die Luftwaffe, im April 1945 besetzten amerikanische Truppen die Stadt. Heute prägen das ehemalige Klosterareal mit Museum und Veranstaltungsforum sowie zwei Kliniken mit zusammen fast 470 Betten das Stadtbild.
Auf 35,7 km² zählt die PLZ 82256 35.768 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 1.001 je Quadratkilometer. Die Stadt liegt an der Amper, rund 25 Kilometer westlich von München und 40 Kilometer südöstlich von Augsburg.