Über die Postleitzahl 82281
Die Gemeinde Egenhofen im Norden des Landkreises Fürstenfeldbruck entstand 1978 durch den Zusammenschluss von fünf zuvor selbständigen Gemeinden: Egenhofen selbst, Aufkirchen, Oberweikertshofen, Unterschweinbach und Wenigmünchen. Verwaltungssitz ist seither Unterschweinbach. Entsprechend zersiedelt ist das Gebiet der Postleitzahl, das neben diesen Kirchdörfern noch gut zwei Dutzend Weiler und Einöden umfasst, etwa Pischertshofen, Eurastetten und Herrnzell.
Aufkirchen wurde bereits 1017 als Uffkiricha erwähnt und war 1315 Sitz einer Pfarrei mit vier Filialen. In Wenigmünchen steht eine Kalvarienberggruppe von 1740 mit einer Kreuzigungsdarstellung, die Jesus zwischen den beiden Schächern zeigt, umgeben von Maria, Maria Magdalena und dem Jünger Johannes. Ein weiteres Wahrzeichen ist die technikgeschichtlich bedeutsame Furthmühle, erstmals 1158 erwähnt und 1827 unter der Leitung des Architekten Jean Baptiste Métivier umgebaut – sie ist bis heute in Betrieb.
Auf 33,3 km² leben 3.466 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 104 je km². Egenhofen ist mit einer Expressbuslinie sowie mehreren Regionalbuslinien des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes angebunden. Nachbar-PLZ sind unter anderem Mammendorf, Mittelstetten und Oberschweinbach.