Über die Postleitzahl 82549
Königsdorf liegt an der Bundesstraße 11 im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und ist über mehrere Regionalbuslinien des MVV angebunden. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort unter anderem die Orte Wiesen, Berg, Mooseurach und Osterhofen, das erst 1966 eingegliedert wurde.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 778; im 14. Jahrhundert starb das Geschlecht der „Nobiles de Chumizdorf“ aus, und die Hofmark ging an die Höhenkircher über; sie veräußerten sie noch inmitten der Kriegswirren des 17. Jahrhunderts an das Kloster Benediktbeuern. 1705 trafen sich im Wirtshaus „Post“ Wirte aus München und Tölz zu einem Gespräch über die geplante Befreiung Münchens, das als „Sendlinger Mordweihnacht“ scheiterte und in die Geschichte einging. Auf dem Gelände der ehemaligen Oberen Rothmühle richtete die Hitlerjugend von 1936 bis 1945 ein Lager ein; nach Kriegsende diente es zunächst als Teil des DP-Lagers Föhrenwald und bis 1948 zur Ausbildung von Holocaust-Überlebenden zu Offizieren des künftigen Staates Israel. Heute befindet sich dort die Jugendbildungsstätte Jugendsiedlung Hochland des Bezirks Oberbayern. Der Gemeindeteil Berg liegt so erhöht, dass man von dort die Zugspitze, den Wendelstein und den Blomberg sieht.
3.106 Menschen leben auf 45,3 km², das ergibt 69 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind Penzberg, Geretsried, Eurasburg sowie Bad Tölz und Bad Heilbrunn.