Über die Postleitzahl 83487
Marktschellenberg liegt im äußersten Südosten Oberbayerns, an der Grenze zum österreichischen Salzburg, und teilt sich diese Postleitzahl zur Hälfte mit dem gemeindefreien Gebiet Schellenberger Forst am Untersberg – dort leben keine Einwohner. Zum bewohnten Teil der Gemeinde zählen die Weiler Ettenberg und Unterstein.
Nach Berchtesgaden war Marktschellenberg der zweite Hauptort des historischen Berchtesgadener Landes. Dessen Gebiet deckte sich seit 1155 weitgehend mit dem Besitz des Klosterstifts Berchtesgaden, das später, von 1559 bis 1803, als reichsunmittelbare Fürstpropstei eigenständig regierte. Nach der Säkularisation entstanden aus dem früheren Kernort und den beiden benachbarten Verwaltungsbezirken eigenständige Gemeinden, die sich erst 1969 wieder zum heutigen Marktschellenberg vereinigten. Die Pfarrkirche St. Nikolaus, Schutzpatron der Salzschiffer, wurde um 1407 errichtet und nach Baufälligkeit 1870/71 neugotisch erneuert. Bekannt ist der Ort auch für die Schellenberger Eishöhle, seit 1925 als Schauhöhle zugänglich, und die Almbachklamm mit ihrer Kugelmühle, einer der letzten Marmorkugelmühlen Deutschlands.
Die Postleitzahl zählt 1.706 Einwohnerinnen und Einwohner auf 34,6 km², das sind 49 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind Berchtesgaden und Schönau sowie Bischofswiesen. Vorwahl ist 08650.