Über die Postleitzahl 83624
Als nördlichste Gemeinde des Landkreises Miesbach bildet Otterfing fast die gesamte PLZ 83624. Neben dem Hauptort gehören die Ortsteile Wettlkam, Bergham, Heigenkam, Holzham und Palnkam dazu; nach der Auflösung des gemeindefreien Hofoldinger Forsts kamen 2011 Teile des Waldgebiets im Norden hinzu.
Archäologische Funde belegen eine Besiedlung schon in der Keltenzeit, und 1942 wurde nahe dem Bahnhof das Grab einer Frau aus spätrömischer Zeit mit einer Münze aus der Regierungszeit des Constantius II. entdeckt. Urkundlich erscheint der Ort erstmals 1003 im Traditionsbuch des Klosters Tegernsee als „Otolvinga“, benannt nach einem Siedler namens Otolf; seit 1568 ist die heutige Schreibweise Otterfing belegt. Auch die Ortsteile reichen weit zurück: Wettlkam wird 1126 als „Wetelencheim“ erwähnt, Bergham 1149 als „Perchaim“. Seit 1987 betreibt Alfred Aigner zwischen Otterfing und Wettlkam eine Auffangstation für Greifvögel.
Die Gemeinde liegt auf Endmoränenhügeln des Voralpenlands mit Blick auf das Mangfallgebirge, an der Bundesstraße 13 vier Kilometer nördlich von Holzkirchen. Die S-Bahn-Linie S3 bindet Otterfing an München und Holzkirchen an. Auf 21,1 km² zählt die PLZ 83624 4.686 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 222 je Quadratkilometer.