Über die Postleitzahl 84098
Hohenthann liegt nördlich von Landshut am östlichen Rand der Hallertau, im niederbayerischen Landkreis Landshut, und zählt flächenmäßig zu den größten Gemeinden des Landkreises. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte, ländlich geprägte Gemeindegebiet ab, zu dem zahlreiche frühere Gemeinden gehören, darunter Grafenhaun, Schmatzhausen, Weihenstephan, Petersglaim, Türkenfeld und Wachelkofen.
Schriftlich fassbar ist die Gegend seit dem frühen Mittelalter: Kirchberg erscheint bereits 812 mit einem Grafen Arterius, Andermannsdorf 822 und Türkenfeld schon zu Beginn des 11. Jahrhunderts als Turtinveld. Noch älter sind die Spuren in Weihenstephan, wo Ausgrabungen eine Besiedlung durch die Münchshöfener Kultur um 4000 vor Christus belegen. Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Heiligenbrunn sowie die Schlösser Hohenthann und Weihenstephan, Letzteres von Georg Carl Freiherr von Etzdorf errichtet, prägen bis heute das Ortsbild. Seit 2017 zieht zudem das von Alois Riederer gebaute Hobbit-Haus zunehmend Besucher an.
4.055 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 68,1 km², das entspricht 60 je Quadratkilometer. Landwirtschaft mit starkem Getreide- und Viehanteil sowie einigen Hopfenbauern prägt die Region, durch den Ort führt die Staatsstraße von Landshut nach Rottenburg und Langquaid. Zu den Nachbargemeinden zählen Ergolding, Essenbach, Rottenburg an der Laaber und Pfeffenhausen.