Über die Postleitzahl 84101
Obersüßbach, in der Mundart kurz Siaßbo genannt, liegt am Süßbach in der Hallertau im niederbayerischen Landkreis Landshut und gehört der Verwaltungsgemeinschaft Furth an. Die Postleitzahl umfasst fast die gesamte Gemeinde mit ihren Ortsteilen Martinszell, Niedermünchen, Niedersüßbach und Obermünchen.
Hügelgräber bei Niedersüßbach reichen bis in die Zeit zwischen 1800 und 1200 vor Christus zurück, um 600 siedelten sich dann die Bajuwaren an. Bereits 814 vermachte ein Abt namens Richpald 14 Meierhöfe in Sezpah dem Kloster St. Emmeram in Regensburg, an diesem Tag kam auch der Mönch Ratolf als Seelsorger in den Ort. Von etwa 1060 bis 1615 bestimmte die Familie Kärgel das Geschehen in Sießbach und Furth, ehe im Dreißigjährigen Krieg 1632 schwedische Truppen Dorf und Schloss dem Erdboden gleichmachten. Der Ortsteil Obermünchen, dessen Ursprünge man 1605 bis auf das Jahr 605 zurückführte, wurde später vor allem durch seine Pferderennen bekannt; in Martinszell wiederum stand vor rund 800 Jahren ein Rodungskloster, das mehrere umliegende Dörfer gründete.
1.610 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 23,5 km², das entspricht 68 je Quadratkilometer. Grundschule, Kindergarten und Gemeindebücherei liegen im Hauptort, die Volkshochschule wird gemeinsam mit Weihmichl und Furth getragen. Zu den Nachbarorten zählen Pfeffenhausen, Bruckberg, Furth und Weihmichl.