Über die Postleitzahl 84332
Hebertsfelden liegt im Landkreis Rottal-Inn, dort wo die Rott noch jung ist, mittig zwischen den Städten Eggenfelden und Pfarrkirchen in einer welligen Hügellandschaft. Die Gemeinde deckt fast die gesamte Postleitzahl 84332 ab, mit den Ortsteilen Linden und Niedernkirchen sowie einer großen Zahl an Weilern wie Gollerbach oder Großkag.
Erstmals fassbar ist der Ort um das Jahr 1073, als ein gewisser Adalprecht mit dem lateinisierten Ortsnamen als Wohltäter einer Urkunde unterschrieb – der althochdeutsche Name bedeutet „bei den Feldern des Heribold“. Zwischen 1220 und 1240 bezeugte das Hochstift Freising eigene Besitzungen im Ort. Die heutige Gemeindegröße entstand vor allem durch die Gebietsreform von 1972, als unter anderem Linden und Unterhausbach eingegliedert wurden. Die Pfarrkirche St. Emmeram entstand 1859 bis 1862 nach Plänen von Leonhard Schmidtner, während in der Nebenkirche St. Jakob im Ortsteil Rottenstuben, deren Kern aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammt, 1958 im Chor Fresken aus der Zeit um 1500 freigelegt wurden. Bis heute hält hier ein Zug der Regionalbahnstrecke, die von Passau über Eggenfelden nach Neumarkt-Sankt Veit führt.
In 49,7 km² leben 3.578 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 72 je Quadratkilometer. Zu den Nachbargemeinden zählen Eggenfelden, Falkenberg und Wurmannsquick.