Über die Postleitzahl 84564
Oberbergkirchen liegt im nördlichen Landkreis Mühldorf am Inn, in einem von tertiärem Hügelland geprägten Streifen nördlich des Isentals. Die gleichnamige Gemeinde ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen und umfasst neben dem Hauptort zahlreiche kleine Weiler wie Asenham, Aubenham oder Loipfing sowie den 1975 eingegliederten Ortsteil Irl. Die Kreisstadt Mühldorf liegt etwa 15 Kilometer entfernt, Neumarkt-Sankt Veit rund zwölf und Dorfen 22 Kilometer.
Der Ort wurde 788 in der Notitia Arnonis erstmals urkundlich genannt und unterstand im Kurfürstentum Bayern dem Rentamt Landshut sowie dem Landgericht Neumarkt. Ab dem 15. Jahrhundert war er Sitz einer Hofmark: Um 1490 sind die Regensburger und Nürnberger Paumgartner als Besitzer belegt, Mitte des 17. Jahrhunderts folgten die Fränkinger. Später hielt eine Gräfin von der Wahl mit Vornamen Maria Josefa auf Schloss Zangberg die offene Hofmark, bis sie 1807 kinderlos starb; das Hofmarksschloss wurde um 1820 abgerissen.
Auf 27,4 km² zählt die Postleitzahl heute 1.704 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 62 je Quadratkilometer. Nach Ampfing, acht Kilometer entfernt, führt die Bahnlinie München–Mühldorf; die Vorwahl der Gemeinde ist 08637.