Über die Postleitzahl 85391
Allershausen liegt dort, wo die Glonn in die Amper mündet, im westlichen Teil des Landkreises Freising, und bildet nahezu die gesamte Postleitzahl 85391. Archäologische Funde reichen bis 2000 vor Christus zurück, um 500 vor Christus siedelten hier Kelten, die den Flüssen Amper und Glonn ihre Namen gaben. Schriftlich erwähnt wurde der Ort erstmals 814 als „Adalhareshusum“, zusammengesetzt aus dem Personennamen Adalhar und althochdeutsch hûs.
Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Aiterbach, dessen erste Nennung als „Aittarpah“ auf eine Schenkungsurkunde Herzog Tassilos III. aus dem Jahr 782 zurückgeht und der bis heute mit dem Schloss Aiterbach ein eigenes Baudenkmal besitzt. Nach einem Edikt König Maximilians I. Joseph siedelten sich zudem protestantische Einwanderer aus der bayerischen Pfalz an und bauten 1835 im neu gegründeten Ortsteil Oberallershausen eine evangelische Kirche – eine der ersten protestantischen Gemeinden in Altbayern. Der Ortsteil Tünzhausen wiederum entwickelte sich in der Barockzeit zu einer Wallfahrtskirche des Heiligen Leonhard, zu deren Ehren bis heute der Leonhardiritt nach Leonhardsbuch führt.
Die Postleitzahl zählt 5.611 Einwohnerinnen und Einwohner auf 26,5 km², was einer Dichte von 212 Personen je Quadratkilometer entspricht. Am westlichen Ortsrand liegt eine Anschlussstelle der Autobahn A9. Nachbargemeinden sind Schweitenkirchen, Paunzhausen, Kranzberg und Hohenkammer.