Über die Postleitzahl 85462
Im Erdinger Moos, nahe Freising und dem Münchner Flughafen, liegt die Gemeinde Eitting im oberbayerischen Landkreis Erding, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberding. Sie deckt fast den gesamten Zuschnitt der Postleitzahl ab und gliedert sich in die Gemeindeteile Eitting, Eittingermoos, Gaden, Reisen und die Grünschwaige.
Eitting wurde bereits 811 als „Utinga“ urkundlich genannt, gehörte lange zum Hochstift Freising und besaß ab 1434 eine Hofmark. Die Pfarrkirche St. Georg entstand 1713 bis 1719 unter Anton Kogler auf gotischen Langhausmauern, mit Stuckdekor von Nikolaus Liechtenfurtner. Eittingermoos wiederum geht erst auf das Jahr 1828 zurück, als dort eine Siedlung für Torfstecher angelegt wurde. Am Mittlere-Isar-Kanal, der direkt am Ortsrand von Eitting vorbeifließt, entstand von 1921 bis 1925 das Laufwasserkraftwerk Eitting. Landwirtschaftlich ist die Gegend geprägt, auch wenn die Zahl der Betriebe von 78 im Jahr 1999 auf 54 im Jahr 2010 zurückging.
Die Nähe zum Flughafen München bringt Eitting spürbaren Fluglärm, besonders bei Ostwind, weshalb eine Ortsumfahrung den Verkehr vom Kern fernhält. Auf 35,6 km² entfallen 2.983 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 84 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Nördlich verläuft die A 92 mit Anschluss an die Flughafentangente Ost in Richtung Erding.