Über die Postleitzahl 85579
Unmittelbar südöstlich an München angrenzend liegt die Gemeinde Neubiberg im Landkreis München, der den größten Teil der Postleitzahl 85579 stellt; ein kleiner Streifen gehört zu Unterhaching. Neubiberg gliedert sich in die Gemeindeteile Neubiberg und Unterbiberg und ist auffällig langgestreckt: Bei rund sechs Kilometern Ausdehnung von West nach Ost ist das Gemeindegebiet nur zwischen 0,5 und 1,5 Kilometer breit.
Die Geschichte reicht weit vor die erste schriftliche Erwähnung zurück: Eine spätkeltische Viereckschanze aus der Zeit zwischen 260 und 50 vor Christus gab dem späteren Dorf „Pipurk“ seinen Namen, aus dem sich der heutige Ortsname Biberg entwickelte. Als „Villa piburc“ erscheint der Ort erstmals zwischen 1034 und 1041 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Tegernsee. Unterbiberg wurde 1818 im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen eine selbständige Gemeinde und besitzt bis heute die barocke Kirche St. Georg.
Heute ist Neubiberg vor allem als Sitz der Universität der Bundeswehr München sowie als Standort international tätiger Unternehmen wie Infineon Technologies mit der Firmenzentrale CAMPEON und Intel Deutschland bekannt. Auf 6,1 km² kommen 14.526 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 2.380 je Quadratkilometer. Zwei S-Bahn-Haltepunkte, Neubiberg und Fasanenpark, verbinden die Gemeinde mit München.