Über die Postleitzahl 86751
Am Südrand des Nördlinger Rieses, wo die Riesalb als hügeliger Ausläufer der Schwäbischen Alb beginnt und die Gemeinde an den Landkreis Dillingen grenzt, liegt Mönchsdeggingen. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte, recht große Gemeinde ab, zu der die Pfarrdörfer Mönchsdeggingen, Schaffhausen und Untermagerbein sowie die Dörfer Merzingen, Rohrbach, Thurneck und Ziswingen zählen.
Namensgebend ist das Kloster Mönchsdeggingen, dessen Geschichte im Ort sichtbar bleibt; erhalten sind zudem eine ehemalige Synagoge mit Mikwe und ein jüdischer Friedhof. Über dem Dorf Thurneck stand einst eine hochmittelalterliche Burg, die einem Adelsgeschlecht den Namen gab, das sich bereits im 13. Jahrhundert urkundlich fassen lässt. Naturkundlich lohnt der Kühsteinfelsen mit seinem Geotop-Lehrpfad des Nationalen Geoparks Ries, durch den Ort verläuft außerdem der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg.
Mit 1.435 Einwohnerinnen und Einwohnern auf 31,9 km² ergibt sich eine Dichte von 45 je km². Rund 47 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften noch heute einen großen Teil der Gemeindefläche. Nachbar-Postleitzahlen sind Harburg, Bissingen, Hohenaltheim und Möttingen.