Über die Postleitzahl 87459
Pfronten liegt im Landkreis Ostallgäu, direkt an der Grenze zu Tirol, am Nordrand der Allgäuer Alpen im gleichnamigen Tal, durch das die Vils fließt. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte Gemeinde ab, die sich seit dem Spätmittelalter aus 13 Dörfern zusammensetzt und deshalb auch „13-Dörfer-Gemeinde“ genannt wird – dazu zählen Orte wie Kappel, Steinach, Ried, Heitlern oder Weißbach.
Über Pfronten erhebt sich auf 1268 Metern die Burgruine Falkenstein, die höchstgelegene Burgruine Deutschlands; ein Ausbau zum Schloss durch König Ludwig II. blieb wegen dessen frühem Tod unvollendet. Wirtschaftlich prägten lange Viehzucht, Flachsanbau und Salzhandel den Ort, bevor im 19. Jahrhundert mit Carl Hirnbein die Milchwirtschaft Einzug hielt und der Uhrmacher Thomas Haff mit seinen Söhnen den Grundstein für eine feinmechanische Industrie legte, aus der zahlreiche Betriebe des Maschinenbaus hervorgingen. Als staatlich anerkannter Luftkurort ist Pfronten heute Etappenort mehrerer Wanderwege und liegt an der Radrunde Allgäu; die Außerfernbahn verbindet den Ort mit Kempten und Garmisch-Partenkirchen.
Auf 62,1 km² kommen in Pfronten 7.705 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 124 je km². Nachbarorte sind unter anderem Nesselwang und, jenseits der Grenze, das österreichische Jungholz.