Über die Postleitzahl 87497
Am Fuß des Grüntens, dort wo der Fluss Wertach entspringt, liegt der Markt Wertach im Landkreis Oberallgäu – mit rund 915 Metern die höchstgelegene Marktgemeinde Deutschlands. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte Gemeindegebiet ab, zu dem neben dem Hauptort Weiler wie Hinterreute, Vorderschneid und Oberellegg gehören.
Die Gebrüder Kramer stellten in Wertach 1874 erstmals weltweit den Weißlacker-Käse her, eine Allgäuer Spezialität. Die St. Sebastianskapelle entstand 1763 nach Plänen von Dominikus Zimmermann, dem Baumeister der Wieskirche, neu und trägt seither im Volksmund den Beinamen „Kleine Wies“. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs bewahrten couragierte Wertacher, darunter Bürgermeister und Pfarrer, den Ort am 28. April 1945 vor der Zerstörung, indem sie die verteidigenden Soldaten zur Aufgabe überredeten. Ein Wanderweg mit Gedenkstelen erinnert zudem an den in Wertach geborenen Schriftsteller W. G. Sebald.
Auf 45,6 km² kommen in Wertach 2.665 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 58 je Quadratkilometer. Benachbart liegen Sonthofen, Bad Hindelang und Nesselwang.