Über die Postleitzahl 87657
Görisried liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Unterthingau. Die Postleitzahl umfasst nahezu die gesamte Gemeinde mit ihren Ortsteilen Wildberg, Buchwald, Durber, Eschenhof, Gunzenreute, Hasenmahd, Imnath, Ochsenhof, Stadels und Vordersteig, verteilt auf 23,4 km².
Der Ort entstand vermutlich im Zuge mittelalterlicher Rodungsarbeit im Gau Keltenstein, woran gleich mehrere geistliche und weltliche Herrschaften mitwirkten, darunter eine Klostergemeinschaft in Füssen und die Herrschaft Kemnath. Erste Familiennamen aus Görisried finden sich in Urkunden von 1377, und bis 1803 waren die Familien drei verschiedenen Pflegämtern zugeordnet. 1998 belegte die Gemeinde beim bundesweiten Dorfwettbewerb den zweiten Platz und gewann den entsprechenden Landeswettbewerb. Seit 2010 gibt es mit der VerpackereiGö einen aus privater Initiative entstandenen Kunstraum, der 2022 erstmals die Kunstmesse ArtGö ausrichtete. Jährlich findet zudem das Rockfestival go to GÖ statt. Südlich des Ortskerns steht die Kapelle St. Ursula, in der 1634/35 die Pesttoten der Gemeinde begraben wurden.
In Görisried leben 1.298 Menschen, das ergibt eine Dichte von 56 Einwohnern je Quadratkilometer. Ein ausgebautes Netz an Rad- und Wanderwegen macht die Gegend zu einem Ziel für Naturfreunde, die zwischen Kempter Wald und dem Tal der Wertach unterwegs sind.
Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind unter anderem Oy-Mittelberg, Rückholz, Marktoberdorf und Unterthingau.