Über die Postleitzahl 87669
Am Forggensee im Landkreis Ostallgäu liegt die Gemeinde Rieden am Forggensee, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Roßhaupten, deren Gemeindeteile Dietringen, Osterreinen und Schönenried fast vollständig unter der Postleitzahl zusammengefasst sind, auf 13,1 km².
Der Ort gehörte einst zum Hochstift Augsburg und entwickelte sich als Sitz eines bischöflichen Amtmannes zum Dorf. In den 1950er Jahren gingen Teile des Gemeindegebiets durch den Bau des Forggensees verloren, 1972 erhielt die Gemeinde den Zusatz „am Forggensee“. Im Zuge der Gebietsreform 1978 wurde Rieden aufgelöst und sein Hauptteil nach Roßhaupten eingegliedert, kleinere Gebietsteile kamen zur Stadt Füssen – erst 1980 wurde die Gemeinde durch ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs wiedererrichtet, wobei Roßhaupten seinen Anteil vollständig zurückgab. Osterreinen, urkundlich erstmals 1302 erwähnt, verdankt seinen Namen der Lage an einem nach Osten abfallenden Hang.
1.342 Menschen leben in der Gemeinde, die Dichte liegt bei 102 Einwohnern je Quadratkilometer. Mit acht Kilometern Ufer am Forggensee sowie dem Faulensee und dem Hopferwald bietet die Gegend Raum für Freizeit und Wanderungen; touristisch spielt der Fremdenverkehr für die Gemeinde eine gewichtige Rolle.
An die Postleitzahl grenzen unter anderem Füssen, Seeg, Schwangau, Hopferau und Roßhaupten.