Über die Postleitzahl 88450
Rund um Berkheim erstreckt sich diese Postleitzahl im baden-württembergischen Landkreis Biberach, nahe der Grenze zu Bayern und nur wenige Kilometer westlich von Memmingen an der Iller. Fast die gesamte Fläche der PLZ gehört zur oberschwäbischen Gemeinde Berkheim, die sich aus dem Hauptort sowie den Ortsteilen Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg zusammensetzt und dem Verwaltungsverband Illertal angehört.
Berkheim wurde 1093 in der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen erstmals urkundlich genannt und gehörte bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 zu den Reichsabteien Rot an der Rot und Ochsenhausen. Vom übrigen Territorium zeugen heute noch die Standorte dreier abgegangener Burgen. Im Teilort Bonlanden legte Faustin Mennel 1855 den Grundstein für ein Kloster, das bis heute Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis ist und ein Krippenmuseum beherbergt. Die Gemeinde liegt an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße, an der Bundesautobahn 7 mit eigener Ausfahrt sowie an der Bundesstraße 312 zwischen Memmingen und dem Stuttgarter Flughafen. Ihren Namen in der süddeutschen Bauwirtschaft hat sie durch das hier ansässige Abbruchunternehmen Max Wild, das unter anderem am Teilabriss der alten Stuttgarter Messe beteiligt war.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 3.110 Einwohnerinnen und Einwohner bei einer Ausdehnung von 24,9 km² und einer Dichte von 125 Einwohnern je Quadratkilometer. Zu den Nachbarorten zählen Ochsenhausen und Erlenmoos im Norden sowie Tannheim und Erolzheim im Süden und Westen; das Kfz-Kennzeichen BC verweist auf den Landkreis Biberach.