Über die Postleitzahl 89168
Am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb, zwischen Donautal und Lonetal, liegt Niederstotzingen im Landkreis Heidenheim – der Ort, der der Postleitzahl 89168 den Namen gibt. Zur Stadt gehören seit einer Eingemeindung 1972 auch die Teilorte Oberstotzingen und Stetten ob Lontal sowie der Weiler Lontal.
Schon im Jungpaläolithikum war die Gegend besiedelt, wie Funde aus der nahen Vogelherdhöhle zeigen: Sie war in der letzten Kaltzeit Rastplatz eiszeitlicher Menschen und Fundort des bekannten Lonetalpferds. 2013 entstand bei Niederstotzingen-Stetten der Archäopark Vogelherd, der diese Funde vermittelt. Über der Stadt thront das klassizistische Schloss Niederstotzingen von 1780, errichtet an der Stelle einer älteren Burg. Das Stadtrecht, das Niederstotzingen einst verlor, wurde 1848 von der württembergischen Regierung wiederhergestellt. Heute zählt die 89168 4.767 Einwohnerinnen und Einwohner auf 29,7 km² Fläche, rechnerisch 160 je Quadratkilometer.
Wirtschaftlich prägt unter anderem ein Werk des Gartengeräteherstellers Gardena den Ort. Über die Anschlussstelle Niederstotzingen ist die Stadt an die Bundesautobahn 7 zwischen Flensburg und Füssen angebunden. Nachbar-PLZ sind Asselfingen sowie Günzburg, Giengen an der Brenz, Herbrechtingen und Sontheim an der Brenz.