Über die Postleitzahl 89179
Rund zehn Kilometer nördlich von Ulm, auf der Ulmer Flächenalb, liegt die Gemeinde Beimerstetten, nach der die Postleitzahl 89179 benannt ist. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft mit Dornstadt an und ist urkundlich erstmals 1377 belegt, dürfte aber schon im 10. Jahrhundert entstanden sein.
Die Neuzeit verlief für den Ort turbulent: Mitten im Dreißigjährigen Krieg legten siegreiche Truppen nach der Schlacht bei Nördlingen das Dorf in Schutt und Asche, in den Franzosenkriegen folgten zwei weitere Zerstörungen. Bekanntheit erlangte Beimerstetten nach der Eröffnung der Filstalbahn 1850 als höchster Punkt des Albübergangs auf 587 Metern – bis heute ist der Bahnhof mit stündlichen Metropolexpress-Zügen nach Ulm und Stuttgart verbunden. Der 31 Meter hohe Turm der evangelischen Petruskirche prägt das Ortsbild des seit der Reformation evangelischen Dorfes, für die katholische Gemeinde entstand 1969 die Kirche St. Martin. In der 89179 leben 2.377 Menschen auf 14,3 km², das ergibt 166 je Quadratkilometer.
Zum Wandern und Radfahren lädt das Landschaftsschutzgebiet Hagener Tobel ein. Über die Autobahnen A7 bei Langenau und A8 bei Ulm-West sowie die Bundesstraße 10 ist die Gemeinde überregional angebunden. Nachbar-Postleitzahlen sind Ulm, Langenau, Dornstadt, Bernstadt und Westerstetten.