Über die Postleitzahl 89192
Am östlichen Rand des Alb-Donau-Kreises, 23 Kilometer nordöstlich von Ulm auf der Schwäbischen Alb, liegt die Gemeinde Rammingen, die der Postleitzahl 89192 den Namen gibt und dem Gemeindeverwaltungsverband Langenau angehört. Schon 1127 trug der Ort als „Rammungun“ einen ähnlichen Namen und gehörte zur Grafschaft Albeck, deren Lehensleute die Herren von Rammingen waren.
Mit dem Bau der Brenzbahn erreichte 1875 der Eisenbahnanschluss den Ort, bis heute hält hier im Zweistundentakt die Regionalbahn zwischen Ulm und Aalen. In der Nachkriegszeit wandelte sich Rammingen von einer rein landwirtschaftlichen Gemeinde zu einer Siedlung für Arbeiter und Angestellte, die ab 1952 vor allem rund um den Bahnhof entstand. Der nahe Weiler Lindenau am Rand des Lonetals liegt in der Nähe der berühmten Fundstätte des Löwenmenschen; schon in römischer Kaiserzeit war der Platz besiedelt, wie Münzen, Keramik und Öllampen belegen. Die Gemeinde zählt 1.253 Einwohnerinnen und Einwohner auf 14,0 km², das sind 89 je Quadratkilometer.
Im Süden hat Rammingen Anteil am Naturschutzgebiet Langenauer Ried und am Landschaftsschutzgebiet Donauried. Sieben Kilometer westlich verläuft die A7, sieben Kilometer südlich die A8. Nachbar-Postleitzahlen sind Langenau, Asselfingen, Leipheim und Herbrechtingen.