Über die Postleitzahl 89431
Am Rand der Schwäbischen Alb im Donauried, dort wo die Bächinger Gemarkungsgrenze zugleich die Landesgrenze zu Baden-Württemberg bildet, liegt die kleine Gemeinde Bächingen an der Brenz im Landkreis Dillingen. Über die Pfarrdorf Bächingen hinaus gibt es keine weiteren Gemeindeteile.
Die Ortsgründung wird den Alamannen im 6. oder 7. Jahrhundert zugeschrieben, urkundlich erwähnt ist der Name erstmals 1269. Das noch bestehende Wasserschloss ließ 1531 Bernhard von Westernach bauen; sein Sohn Eitelhans loste den Ort 1576 aus dem Fürstentum Pfalz-Neuburg heraus, machte ihn zur freien Reichsritterschaft und brachte im gleichen Zug die Reformation in den Ort. Von 1594 bis 1790 regierten die Freiherren vom Stain, die einen kleinen Hof nach französischem Vorbild unterhielten, ehe 1790 Herzogin Franziska von Hohenheim die Herrschaft als Privatgut erwarb – ihre Großmutter stammte selbst aus einer Bächinger Familie. Bekannt ist der Ort heute für seine Störche, die sich seit 1989 auf einem Schlosskamin niedergelassen haben.
Der Bahnhof im benachbarten Sontheim an der Brenz bindet den Ort an die Brenzbahn an, die Autobahnen A7 und A8 sind über das nahe Kreuz Ulm/Elchingen in rund 15 Minuten erreichbar.
Auf 7,3 km² leben 1.291 Menschen, das ergibt eine Dichte von 176 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Gundelfingen, Medlingen und Sontheim an der Brenz.