Über die Postleitzahl 90522
Oberasbach im Landkreis Fürth taucht 1288 zum ersten Mal in einer Urkunde auf, damals noch unter dem Namen „ze Obernaspach“; er leitet sich vom Gewässer Asbach ab. Mit dem nördlich angrenzenden Zirndorf bildet der Hauptort eine geschlossene Siedlung, im Osten markiert die Rednitz weitgehend die Grenze zu Nürnberg. In der Schlacht an der Alten Veste 1632 errichtete Wallenstein sein weitläufiges Lager westlich der Rednitz, das nahezu die gesamte heutige Fläche Oberasbachs einschloss.
Zur Stadt gehören die Dörfer Altenberg, Kreutles, Rehdorf und Unterasbach sowie die Einöde Neumühle, wo bereits ab 1634 die Wasserkraft der Rednitz genutzt wurde – zwischen 1843 und 1852 entstand dort ein Glaspolier- und Schleifwerk, das später als Betrieb der Familie Büchenbacher bis 1931 bestand. Freitags finden im Ortszentrum die Oberasbacher Markttage statt, im Juni die Kulturtage mit Skulpturenausstellungen. Die Kirche St. Lorenz stammt in ihrem Kern aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Auf 12,0 km² zählt die Postleitzahl 17.588 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 1.464 je Quadratkilometer. Nachbarn sind Nürnberg, Zirndorf, Stein und Fürth.