Über die Postleitzahl 91336
Heroldsbach im Landkreis Forchheim nimmt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ein, mit den Gemeindeteilen Oesdorf, Poppendorf und Thurn neben dem Hauptort.
Der Ort geht auf einen ehemaligen Königshof in Forchheim zurück, der um das Jahr 750 entstand, und wurde 1007 erstmals als „Herigoldesbach“ – am Bach des Herigold – urkundlich genannt. König Heinrich II. schenkte ihn zusammen mit vierzehn weiteren Siedlungen dem neu gegründeten Bistum Bamberg. Von 1478 bis 1849 gehörte das Heroldsbacher Schloss den Freiherren von Löffelholz. Im Gemeindeteil Thurn, erstmals um 1422 beurkundet, ließen die Grundherren Ende des 18. Jahrhunderts das baufällige Schloss abtragen und errichteten stattdessen das heutige barocke, zweiflügelige Lustschloss mit breitem Wassergraben. Eine als Gebetsstätte, nicht aber als Erscheinungsort anerkannte Marienerscheinungsstätte zieht bis heute besonders an katholischen Feiertagen Pilger an.
4.964 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 15,6 km², das ergibt 318 je Quadratkilometer.
Die Vorwahl lautet 09190, benachbart liegen unter anderem Möhrendorf, Adelsdorf, Hemhofen und Hallerndorf.