Über die Postleitzahl 91355
Rund 25 Kilometer nordöstlich von Nürnberg liegt der Markt Hiltpoltstein im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gräfenberg im Landkreis Forchheim. Der Markt trägt fast die gesamte Postleitzahl und gliedert sich in Gemeindeteile wie Almos, Großenohe, Kappel, Kemmathen, Möchs und Schossaritz.
Archäologische Funde reichen weit zurück: Bei Erlastrut kamen mesolithische Hornsteinklingen aus der Zeit um 6500 vor Christus zutage, westlich von Großenohe zwei endneolithische Beilklingen aus geschliffenem Amphibolit. Nördlich des Ortes ist zudem ein Grabhügelfeld der Hallstattzeit als Bodendenkmal geschützt. Die evangelische Pfarrkirche St. Matthäus entstand zwischen 1617 und 1626 an der Stelle einer älteren Kapelle; ihr gotischer Flügelaltar von etwa 1420 stammt aus dem 1543 aufgelösten Dominikanerkloster Nürnberg. Fünf Wanderwege kreuzen den Ort, darunter ein rund sieben Kilometer langer Rundweg mit 31 Schautafeln als Naturlehrpfad, dazu ein etwa 23 Kilometer langer Rundkurs für Mountainbiker. Die 1978 gegründete Ortsgruppe des Fränkische-Schweiz-Vereins pflegt bis heute rund 75 Kilometer Wander- und Lehrpfade.
Auf 25,4 km² kommen 1.530 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 60 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Simmelsdorf, Betzenstein, Obertrubach und Gräfenberg; die Vorwahl lautet 09192.