Über die Postleitzahl 91723
Unterhalb des Gelben Berges, einer der Hahnenkamm-Höhen im Altmühltal, liegt die Gemeinde Dittenheim, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Fast die gesamte Postleitzahl gehört zu ihr, mit den seit 1978 eingemeindeten Orten Sammenheim, Sausenhofen und Windsfeld sowie dem an der Altmühl gelegenen Ehlheim.
Am Ortsrand kam 1937 ein frühmittelalterliches Reihengräberfeld mit rund 250 Gräbern zum Vorschein, das vom 6. bis zum frühen 8. Jahrhundert belegt war und Parallelen zu mainfränkischen Bestattungen zeigt. In Windsfeld gründeten Friedrich von Truhendingen und seine Frau Agnes 1233 ein Zisterzienserinnenkloster, das schon wenige Jahre später über den Schloßberg bei Hechlingen ins Nördlinger Ries weiterzog; der Ort selbst gewann später zweimal Gold im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Zwischen Dittenheim und Windsfeld ging 1869 ein Bahnhof an der Strecke Treuchtlingen–Würzburg in Betrieb, dessen große Verladerampe bis zur Auflösung der Hahnenkamm-Kaserne 2004 dem Militärtransport diente; den Personenverkehr hatte man schon 1978 auf Busse verlagert. Am Ehlheimer Ufer der Altmühl liegt eines der bedeutendsten bayerischen Brutgebiete für Brachvögel und Uferschnepfen, erschlossen durch den Altmühltal-Panoramaweg.
Heute leben in der Postleitzahl 91723 1.850 Menschen auf 29,2 km², eine Dichte von 63 je Quadratkilometer. Über die Staatsstraße 2230 ist Dittenheim mit den Nachbarorten Gunzenhausen und Heidenheim verbunden, die Vorwahl ist 09834.