Über die Postleitzahl 91743
Vor der Kulisse des Hesselbergs, im Winkel zwischen den oberen Läufen von Altmühl und Wörnitz, liegt die Gemeinde Unterschwaningen, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg im Landkreis Ansbach. Fast die gesamte Postleitzahl gehört zu ihr, mit den Ortsteilen Dennenlohe, Oberschwaningen und Kröttenbach.
Schon um 5600 vor Christus war die Gegend besiedelt, und ab dem Jahr 90 errichteten die Römer hier ein Holzkastell mit Lagerdorf und befestigten Straßen; vermutlich geht die Gründung Unterschwaningens auf einen Teil dieser Siedler zurück. Anders als das Wappentier vermuten lässt, hat der Ortsname nichts mit dem Schwan zu tun, sondern wohl mit Sweno, dem Stammvater eines fränkischen Rittergeschlechts – eine Urkunde von 920 nennt bereits einen Ort namens „Sweininga“ in der Gegend. Auf dem Gemeindegebiet liegt der zum Fränkischen Seenland zählende Dennenloher See, benannt nach dem 1337 erstmals als „ze dem Taennlin“ erwähnten Dennenlohe. Nahe dem Ort verlief der römische Limes, von dessen Kastell Unterschwaningen noch Reste erhalten sind.
In der Postleitzahl 91743 zählt man 864 Einwohnerinnen und Einwohner auf 18,5 km², eine Dichte von 47 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Arberg, Ehingen und Wassertrüdingen, die Vorwahl ist 09836.