Über die Postleitzahl 91790
Auf der Hochfläche der Weißenburger Alb, im Osten des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, teilen sich vier Gemeinden diese Postleitzahl: Raitenbuch mit dem größten Anteil, dazu Nennslingen, Bergen und Burgsalach. Raitenbuch weist mit seinen Wäldern Raitenbucher Forst, Wildhau und Raitenbucher Holz die geringste Bevölkerungsdichte im Landkreis auf, durch das Gemeindegebiet verlief einst der Limes.
Raitenbuch wurde 867 als „Rehtinbooh“ erstmals urkundlich erwähnt, ein Name, der so viel wie „Das Gerodete im Buchenwald“ bedeutet; Gräber aus der Steinzeit deuten auf eine deutlich frühere Besiedlung hin. Der Markt Nennslingen entstand der Überlieferung nach zwischen 400 und 450 durch die Juthungen und wurde 914 erstmals genannt; seine Marienkirche war im Mittelalter eine beliebte Wallfahrtsstätte. Bergen, urkundlich 1067 mit der Weihe einer Georgskirche erwähnt, gehört zum Verbreitungsgebiet des sogenannten Jurahauses, von dem im Gemeindegebiet noch verhältnismäßig viele Beispiele erhalten sind. Seit 2016 entsteht im Raitenbucher Forst zudem Bayerns größter Waldwindpark.
Die Postleitzahl zählt 4.921 Einwohnerinnen und Einwohner auf 99,0 km², das entspricht 50 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Weißenburg in Bayern, Heideck und Thalmässing.