Über die Postleitzahl 91798
Fünf Kilometer nordöstlich von Weißenburg in Bayern liegt das Kirchdorf Höttingen, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ellingen. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte Gemeindegebiet ab, zu dem die Ortsteile Fiegenstall, Ottmarsfeld, Reisach und Weiboldshausen gehören. Durchflossen wird der Ort vom Felchbach, der hier auch Mühlbach oder Schleifersbach genannt wird.
Höttingen selbst wurde erstmals 1253 urkundlich erwähnt, dürfte aber ebenso alt sein wie die umliegenden Dörfer; damaliger Ortsadeliger war Albert von Hettingen. Erst 1482 löste sich die Pfarrei von der Mutterkirche in Weiboldshausen und erhielt eigene Rechte wie Taufbrunnen und Friedhof, 1528 führte der Ansbacher Markgraf Georg der Fromme die Reformation ein. Landwirtschaftlich geprägt blieb die Gemeinde bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Ortsteil Ottmarsfeld taucht erstmals im Pontifikale Gundekarianum auf, einem Werk, das die Weihe einer dortigen Kirche durch den Eichstätter Bischof Otto zwischen 1182 und 1188 festhält. Durch die Gemeinde führt heute der Limeswanderweg, ein Teilabschnitt des Deutschen Limes-Wanderwegs.
Auf 19,2 km² kommen 1.111 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 58 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Weißenburg in Bayern, Pleinfeld, Ellingen und Ettenstatt.