Über die Postleitzahl 91807
Im Tal der Altmühl, an der Grenze zwischen dem mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und dem oberbayerischen Landkreis Eichstätt, liegt der Großteil dieser Postleitzahl in der Gemeinde Solnhofen; ein kleinerer Teil im Süden gehört zum Markt Mörnsheim mit seinem Ortsteil Lichtenberg. Solnhofen selbst zählt zu den flächenkleinsten, aber am dichtesten besiedelten Gemeinden seines Landkreises und umfasst neben dem Hauptort den eingemeindeten Ortsteil Eßlingen mit dem Weiler Hochholz.
Die Gemeinde ist weltweit für die umliegenden Steinbrüche des Solnhofener Plattenkalks bekannt, eine Fossillagerstätte von Weltrang, aus der unter anderem Exemplare des Urvogels Archaeopteryx stammen; das Bürgermeister-Müller-Museum im Rathaus zeigt eine entsprechende Sammlung. Der Ortsname geht auf den angelsächsischen Missionar Sualo zurück, der um 794 starb und den Ort „Solaehofinum“ dem Königskloster Fulda vermachte. Die Solnhofener Solabasilika mit Säulen aus karolingischer Zeit zählt zu den ältesten Baudenkmälern Deutschlands. Im Süden der Postleitzahl liegt mit Lichtenberg ein alter Gutshof, der bereits 1303 als bischöfliches Eichstätter Gut erwähnt wurde und heute Fohlen- und Zebuzucht betreibt.
Zur Postleitzahl gehören 1.700 Einwohnerinnen und Einwohner auf 16,0 km², das entspricht einer Dichte von 106 Einwohnern je Quadratkilometer. Durch Solnhofen führt die Bahnstrecke München–Treuchtlingen mit stündlichen Regionalzügen, und der Altmühltalradweg verläuft direkt durch den Ort; Nachbarorte sind unter anderem Pappenheim und Langenaltheim.