Über die Postleitzahl 92540
Altendorf liegt neun Kilometer südöstlich von Nabburg am Fluss Schwarzach und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Nabburg im Landkreis Schwandorf. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte Gemeindegebiet ab, zu dem Ortsteile wie Willhof, Fronhof, Siegelsdorf, Schirmdorf und Trossau zählen.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1118, als ein Erchinbertus de Altindorf bei einer markgräflichen Schenkung an das Kloster Reichenbach als Zeuge auftrat. 1326 ist Altendorf als Sitz eines Dekanats belegt, in den 1260er Jahren verkaufte das Geschlecht der Altendorfer seine Besitzungen an die Wittelsbacher. Im Ortsteil Willhof, 1150 erstmals genannt, steht die im 12. Jahrhundert errichtete romanische St.-Jakobs-Kirche als Filialkirche von Altendorf. Ende April 1945 zog ein Todesmarsch durch den Ort, wobei mehrere Teilnehmer von der SS erschossen wurden; wenig später übergab sich die Gemeinde den anrückenden US-Soldaten dank gehisster weißer Fahnen kampflos.
Auf 23,1 km² kommen 814 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 35 Menschen je Quadratkilometer. Die Bahnlinie von Nabburg über Altendorf nach Schönsee, ab 1904 in Betrieb, stellte 1976 den Personenverkehr ein; heute liegen die Gemeindeteile Altendorf und Willhof direkt am Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsradweg.
Zu den Nachbarn zählen Neunburg vorm Wald, Schwarzhofen, Nabburg und Guteneck.