Über die Postleitzahl 93180
Deuerling liegt westlich von Regensburg im Tal der Schwarzen Laber, am östlichen Rand des Fränkischen Jura, und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Laaber. Mit knapp sieben Quadratkilometern zählt die Gemeinde zu den kleineren Flächen im Landkreis Regensburg; die Postleitzahl deckt sie fast vollständig ab, samt kleiner Ortsteile wie Hillohe und Steinerbrückl.
Gräberfunde legen nahe, dass Bajuwaren die Siedlung schon vor dem Jahr 650 gründeten, urkundlich erwähnt wird Deuerling aber erst 1130. Der Ortsname soll sich von einem Sippenoberhaupt namens Tiurilo ableiten. Ab dem 15. Jahrhundert nutzte man die Wasserkraft der Schwarzen Laber gewerblich, und nach 1580 entstand mit Genehmigung des Pfalzgrafen ein Kupferhammer. Die Kirche St. Martin geht auf eine Stiftung des Bayernherzogs Heinrich an das Kloster Prüfening im Jahr 1281 zurück und besitzt einen Taufstein, wie er sonst eher in Oberbayern und im Salzburger Land vorkommt.
1.948 Einwohnerinnen und Einwohner leben hier auf 7,1 km², das entspricht 275 je Quadratkilometer. Ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg und die nahe A3 verbinden den Ort mit der Umgebung; Nachbarn sind Nittendorf, Hemau sowie Laaber und Brunn.