Über die Postleitzahl 93185
Michelsneukirchen liegt im Falkensteiner Vorwald, sechs Kilometer nordöstlich von Falkenstein, und gehört zum Landkreis Cham. Anders als die Nachbargemeinden im Umfeld ist Michelsneukirchen Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Falkenstein. Die Postleitzahl deckt die Gemeinde nahezu vollständig ab, zu der neben dem Hauptort zahlreiche kleine Weiler wie Dörfling, Ponholz und St. Quirin zählen.
Der Ort wird 1231 im Ältesten Bayerischen Herzogsurbar erstmals als Niuwenkirchen genannt. Nach dem Hausvertrag von Pavia 1329 lag Michelsneukirchen als Grenzort der pfälzischen Oberpfalz jahrhundertelang an einer Landesgrenze; ein schwerer Grenzzwischenfall von 1621 gab im Dreißigjährigen Krieg den Anlass zur bayerischen Eroberung der protestantischen Oberpfalz, 1633 wurde der Ort dann von schwedischen Truppen niedergebrannt. Bei der Kirche Sankt Quirin fand bis 1969 der Quermarkt statt, ein alter Waren- und Zugochsenmarkt, der schon im Mittelalter bestanden haben soll.
Auf 32,7 km² zählt die Gemeinde 1.707 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 52 je Quadratkilometer. Über die Staatsstraße 2146 ist die A3 zu erreichen; Nachbarorte sind Falkenstein, Roding, Traitsching, Schorndorf und Wiesenfelden.