Über die Postleitzahl 95367
Trebgast ist eine Gemeinde im Landkreis Kulmbach und Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. Rund acht Kilometer von der Kreisstadt Kulmbach entfernt liegt der Hauptort linksseits des Weißen Mains, dort, wo die Trebgast in den Fluss mündet; er trägt fast die gesamte Postleitzahl. Zur Gemeinde gehören außerdem die Dörfer Feuln, Lindau und Waizendorf sowie mehrere kleinere Gemeindeteile wie Eichholz, Michelsreuth und Weiherhaus.
Eine Urkunde aus den Jahren 1028 bis 1040 belegt die erste Erwähnung: Damals übergab Regenold Walpoto „Trebegast“ dem Bistum Bamberg. Orts- und Flussname gehen auf den slawischen Personennamen Trěbgost zurück. Wahrzeichen des Ortes ist die Pfarrkirche St. Johannes, deren Innenraum Stuckarbeiten des italienischen Künstlers Francesco Andreioli schmücken. Beliebt ist das 1975 eröffnete Naherholungszentrum mit dem Trebgaster Badesee, der 680 Meter lang und 220 Meter breit ist und eine 7200 Quadratmeter große Insel umschließt. Alljährlich am Heiligen Abend zieht die „Strohberta“ durch den Ort, und die von der Naturbühne Trebgast getragene Theatertradition geht auf einen 1892 gegründeten Verein zurück. Mehrfach hat Trebgast beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ Medaillen errungen, darunter eine Goldmedaille auf Landesebene.
1.481 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 17,0 km², das ergibt eine Dichte von 87 je Quadratkilometer. Über die Staatsstraßen 2182 und 2183 sowie die Bundesstraße 303 ist Trebgast an Kulmbach, Himmelkron und die Bundesautobahn 9 angebunden.