Über die Postleitzahl 95485
Rund 15 Kilometer östlich von Bayreuth, am Südhang des 1024 Meter hohen Ochsenkopfs im Fichtelgebirge, liegt der Luftkurort Warmensteinach. Die Postleitzahl deckt die Gemeinde fast vollständig ab, zu ihr zählen die 1978 eingegliederte frühere Gemeinde Oberwarmensteinach mit ihren Ortsteilen Fleckl, Geiersberg, Grenzhammer und Hütten sowie ein kleiner Teil des gemeindefreien Waldgebiets Warmensteinacher Forst-Nord.
Dort, wo Warme Steinach und Moosbach zusammentreffen, liegt der Ort; der historische Name dieses Zusammenflusses, „Zwissel“, findet sich bereits 1402 im Lehenbuch des Nürnberger Burggrafen Johann III. Jahrhundertelang trennte an dieser Stelle eine Landesgrenze das Fürstentum Bayreuth vom Kurfürstentum Bayern; an sie erinnert im Gemeindeteil Grenzhammer bis heute eine Grenzsäule, die auf der einen Seite die bayerischen Rauten, auf der anderen das Hohenzollernwappen trägt. Seit 1404 wurde in Fleckl Bergbau betrieben, und die Glasherstellung, später erneuert durch Heimatvertriebene der Gablonzer Glasindustrie, prägte den Ort über Jahrhunderte – das seit 1980 bestehende Glasmuseum dokumentiert diese Geschichte. Wenn im August die Bayreuther Festspiele beginnen, gibt es in Kirchen, Kurpark und Freilandmuseum begleitend musikalische und literarische Aufführungen.
Auf 32,9 km² leben 2.131 Menschen, das ergibt 65 Einwohner je Quadratkilometer.