Über die Postleitzahl 95680
Bad Alexandersbad liegt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge zwischen den Städten Wunsiedel und Marktredwitz und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Tröstau. Mit rund neun Quadratkilometern ist die Gemeinde flächenmäßig eine der kleinsten der Region; zu ihr zählen die Ortsteile Sichersreuth, Kleinwendern, Tiefenbach und der Weiler Dünkelhammer.
Den Ort verdankt seinen Namen dem letzten Markgrafen von Bayreuth, Christian Friedrich Carl Alexander. Auslöser der Ortsgeschichte war die Entdeckung einer Heilquelle im Jahr 1734 durch den Bauern Wolfgang Brodmerkel, der der Überlieferung nach damit sein Gichtleiden besiegte. In der Folge entwickelte sich ein Nachkurort für die böhmischen Bäder, den 1805 sogar Friedrich Wilhelm III. und Luise, das damalige preußische Herrscherpaar, für drei Wochen aufsuchten. Nach Rückschlägen im Ersten Weltkrieg und einem Strukturwandel im Kurwesen wurde der historische Kurbereich seit 2007 im Rahmen eines Dorferneuerungsprogramms erneuert; seit 2008 setzt die Gemeinde als „Bioenergieheilbad“ auf erneuerbare Energien.
Sehenswert sind das markgräfliche Schloss Alexandersbad mit Resten der historischen Kuranlagen, die Luisenquelle und das neue Kurmittelhaus ALEXBAD mit Panoramabad. Im Ortsteil Kleinwendern liegt zudem Süddeutschlands erstes Archedorf.
Auf 9,0 km² kommen 929 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 104 je Quadratkilometer – im kleinsten Heilbad Bayerns.