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Friedenfels liegt im Landkreis Tirschenreuth am Südhang des Naturparks Steinwald und ist staatlich anerkannter Erholungsort. Der Hauptort ist aus vier einst getrennten Siedlungen entstanden: Frauenreuth, Schönfuß, Trettmanns und Öd.
Seinen Namen verdankt der Ort dem Schloss Friedenfels: Als sich die Brüder Christoph und Friedrich Sittich Notthafft von Weißenstein 1586 das Erbe teilten, entstand der Bau folgendermaßen: Während Christoph das Schloss Thumsenreuth erhielt, baute sich der jüngere Friedrich Sittich oberhalb von Schönfuß ein eigenes Schloss – und nannte es, froh über den gefundenen Frieden mit seinem Bruder, Friedenfels. Sein heutiges Aussehen erhielt das im Park gelegene Schloss 1900 durch einen Umbau, den der aus München stammende Architekt Emanuel von Seidel plante; seit 1882 gehört es den Freiherren von Gemmingen-Hornberg und ist nicht öffentlich zugänglich. Aus einer 1684 errichteten Schlosskapelle ging die heutige katholische Kirche Maria Immaculata hervor.
Zwischen 1894 und 1958 endete hier eine schmalspurige Industriebahn, die von Reuth herführte; heute prägt die Schlossbrauerei Friedenfels den Ort mit.
Auf 16,3 km² leben 1.235 Menschen, das entspricht 76 je Quadratkilometer. Friedenfels grenzt unter anderem an Wiesau, Waldershof und Fuchsmühl.