Über die Postleitzahl 95701
Pechbrunn liegt im Landkreis Tirschenreuth, umgeben von Basaltkuppen, am nördlichen Rand des Naturparks Steinwald etwa mittig zwischen Marktredwitz und Mitterteich, und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Mitterteich. Schon im 12. Jahrhundert siedelten sich hier erste Bewohner bei einem Pechofen und einem Waldbrunnen an, worauf der heutige Ortsname zurückgeht.
1289 verkaufte Heinrich von Liebenstein mehrere Ansiedlungen der Gegend an das Kloster Waldsassen. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde eine Heilquelle gefasst, die zunächst „bei den Fixen“ genannt wurde und 1916 als Silvana-Heilquelle staatlich anerkannt wurde. Da der Ort lange nicht selbstständig war, trug auch der 1882 eröffnete Bahnhof zunächst den Namen des Nachbarorts Groschlattengrün, der erst 1972 nach Pechbrunn eingemeindet wurde.
Prägend war seit 1889 der Basaltabbau am Großen Teichelberg auf staatlich verpachtetem Gelände; die Abbaugenehmigung lief Ende 2019 aus, die Anlagen wurden 2020 größtenteils zurückgebaut. Der sagenumwobene Teichelberg selbst bietet mit seltener Flora wie Waldmeister und Maiglöckchen sowie Fundstellen für Mineralien einen Blick über die Ortsteile Pechbrunn und Groschlattengrün.
Auf 26,3 km² kommen 1.322 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 50 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn zählen Marktredwitz, Mitterteich und Wiesau.