Über die Postleitzahl 96120
Am Zusammenfluss von Regnitz und Main, rund fünf Kilometer westlich von Bamberg, liegt die Gemeinde Bischberg im Landkreis Bamberg, der fast die gesamte Postleitzahl entspricht. Zu ihr gehören die Gemeindeteile Trosdorf, Tütschengereuth und Weipelsdorf, die erst 1978 im Zuge der Gebietsreform eingegliedert wurden. Der Ortsname geht auf „Bischofsberg“ zurück – der Würzburger Bischof soll den Auftrag gegeben haben, an der Flussmündung einen Stützpunkt anzulegen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bischberg 1013 durch König Heinrich II. als „Biscoffesberge“; bedeutendster Grundherr war später das Kloster Michelsberg. Weil hier die Regnitz in den Main mündet und ihn merklich verstärkte, machten Flößer aus dem Frankenwald an dieser Stelle Halt: Die einzelnen Hölzer wurden zu Mainflößen von rund hundert Metern Länge und acht Metern Breite zusammengefügt. Auffälligstes Bauwerk ist das 1743 errichtete Untere Schloss, heute Standesamt. 5.933 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 17,5 km², das sind 339 je Quadratkilometer.
Bischberg liegt an der Bundesstraße 26 und der Autobahn A 70; die örtliche Fischerzunft vermarktet bis heute gefangene Main- und Regnitzfische, gezeigt auch im Fränkischen Fischereimuseum. Nachbarorte sind Bamberg, Stegaurach, Lisberg, Oberhaid, Viereth-Trunstadt und Walsdorf.