Über die Postleitzahl 96342
Stockheim liegt im oberfränkischen Landkreis Kronach am Westrand des Naturparks Frankenwald, unmittelbar an der Grenze zu Thüringen. Die Postleitzahl deckt die Gemeinde nahezu vollständig ab und reicht von Stockheim selbst über Burggrub, Haig, Neukenroth, Reitsch und Wolfersdorf bis zu kleineren Weilern wie Büttnerszeche und Rittersmühle.
Urkundlich fassbar ist der Ort seit 1109 unter dem Namen „Stoccheim“; das Bestimmungswort „Stock“ deutet auf eine Rodungsfläche mit Baumstümpfen hin. Über Jahrhunderte prägte der Steinkohlebergbau die Gegend: In Reitsch wurde bereits ab 1582 gefördert, in Stockheim selbst ab 1758, und dem Bergamt Kronach unterstanden zeitweise gut ein Dutzend Zechen mit klingenden Namen wie „Kreuzgrube“ oder „Vereinigter Nachbar“. 1639 übertrug Fürstbischof Franz von Hatzfeld aus Bamberg der Stadt Kronach die hiesigen Rittergüter als Dank für ihre Standhaftigkeit im Dreißigjährigen Krieg. Durch den Ort führen heute die Bundesstraße 85, die touristisch als Bier- und Burgenstraße vermarktet wird, sowie die Frankenwaldbahn, deren einstige Zweigstrecke nach Sonneberg durch die innerdeutsche Grenze gekappt wurde.
Auf 25,3 km² kommen in der PLZ 96342 4.781 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 189 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind unter anderem Mitwitz und Kronach im Süden sowie Pressig und Wilhelmsthal; im Osten grenzt mit Föritztal bereits eine thüringische Gemeinde an.