Über die Postleitzahl 97256
Die Gemeinde Geroldshausen, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim, deckt fast die gesamte Postleitzahl 97256 ab. Zu ihr gehört seit 1978 auch der Ortsteil Moos, mit dem zusammen sie zwei Gemarkungen bildet, die durch Klingen- und Riedbach verbunden sind.
Bodenfunde belegen eine Besiedlung des Gebiets bereits seit der Jungsteinzeit, die erste urkundliche Erwähnung Geroldshausens findet sich in hohenlohischen Urkunden von 1252, Moos wird 1133 erstmals genannt, als der Würzburger Bischof Embricho dem Kloster Oberzell einen Hof schenkte. Geroldshausen war Teil des Rittergutes der Freiherren Wolffskeel von Reichenberg; als diese im 16. Jahrhundert evangelisch wurden, setzten sie einen Pfarrer im benachbarten Uengershausen ein, wodurch die Kirchengemeinde Geroldshausen bis heute zur evangelisch-lutherischen Pfarrei Uengershausen gehört. Die evangelische Kirche im Ort wurde 1590 erbaut und 1732 erweitert. Bis zur NS-Zeit bestand zudem eine jüdische Gemeinde in Geroldshausen. Der Ort liegt an der Frankenbahn Stuttgart–Würzburg mit stündlicher Regionalbahnverbindung.
Auf 10,4 km² leben 1.396 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 134 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Giebelstadt, Reichenberg und Kirchheim.