Über die Postleitzahl 97505
Drei Kilometer westlich von Schweinfurt liegt Geldersheim, das die Postleitzahl 97505 fast vollständig für sich beansprucht und außer dem Hauptort keine weiteren Gemeindeteile hat. Der Ort gehört zum Landkreis Schweinfurt und zur Region Main-Rhön.
Geldersheim zählt zu den ältesten Dörfern Frankens: Erstmals urkundlich erwähnt 763 durch das Kloster Fulda, stellten hier später auch Kaiser Otto II. und Kaiser Heinrich III. Urkunden aus, was auf eine fränkische Königspfalz und einen Zentralort hindeutet. Erhalten ist bis heute der Chor der ehemaligen Pfalzkapelle. Die heutige Pfarrkirche St. Nikolaus entstand 1610 bis 1618, ihr Turm mit der welschen Haube wurde 1692 aufgestockt; im Inneren finden sich barocke Fresken des fränkischen Malers Johann Peter Herrlein. Als früherer Vorposten des Hochstifts Würzburg an der Chaussee nach Meiningen soll dem Ort bis heute eine gewisse Distanz zum nahen, einst protestantischen Schweinfurt nachgesagt werden. Auf dem Gelände der ehemaligen Conn Barracks, einer früheren US-Kaserne, ist ein großes Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz geplant.
3.753 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 15,2 km², das sind 246 je Quadratkilometer.
Die Gemeinde grenzt an Schweinfurt, Werneck, Niederwerrn, Bergrheinfeld, Euerbach und Wasserlosen.