Über die Postleitzahl 97519
Dort, wo der Haßgau in die Schweinfurter Rhön übergeht, liegt die Gemeinde Riedbach, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim in Unterfranken im Landkreis Haßberge. Ihren Namen erhielt sie erst 1978 bei der Gebietsreform, benannt nach dem sie durchziehenden Bachlauf Riedbach, als sich die fünf bis dahin selbstständigen Gemeinden Humprechtshausen, Kleinmünster, Kleinsteinach, Kreuzthal und Mechenried zusammenschlossen.
Für Humprechtshausen findet sich schon 814 die Schreibweise „Humperatshusan“ in einem Schenkungsdokument an das Kloster Fulda; später gehörte der Ort zum Besitz der Grafen von Henneberg. In Kleinsteinach bestand seit dem 15. Jahrhundert die größte jüdische Gemeinde des einstigen Bezirksamts Haßfurt mit eigener Synagoge und Schule; der erhaltene jüdische Friedhof zählt über 1200 Grabmale. Kreuzthal geht auf ein 1237 gegründetes Zisterzienserinnenkloster zurück, das schon 1243 wegen der abgelegenen, rauen Lage nach Mariaburghausen verlegt wurde. Mechenried ist urkundlich seit Mitte des 12. Jahrhunderts bekannt, als das Bamberger Domkapitel dort Güter erhielt.
Auf 31,7 km² kommen 1.713 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 54 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind Haßfurt, Schonungen, Hofheim in Unterfranken, Königsberg in Bayern und Aidhausen.