Über die Postleitzahl 97522
Am Rand des Naturparks Steigerwald, im sandreichen Maintal, liegt Sand am Main im Landkreis Haßberge, das nahezu die gesamte Postleitzahl 97522 bildet und außer dem Hauptort keine weiteren Gemeindeteile hat.
Vorgeschichtliche Funde am Mainufer reichen von der Steinzeit bis in die Zeit der Kelten. Um 1750 brachte ein Tiroler namens Ullrich die Korbmacherei in den Ort, die sich über zwei Jahrhunderte in fast jedem Haushalt etablierte und Sand einst zum wohlhabendsten Dorf der Umgebung machte; heute lebt davon vor allem noch der Korbhandel. An den Südhängen des Hermannsbergs, in den Lagen Kronberg und Himmelsbühl, bewirtschaften die örtlichen Winzer ihre Weinberge, deren Ertrag beim sommerlichen Altmain-Weinfest mit zahlreichen Besuchern gefeiert wird. Der Ort ist durch den Altmain in zwei Teile geteilt, die nördlich gelegenen Ortsteile Wörth und Siedlung liegen im Hochwassergebiet.
Auf 12,3 km² leben 3.038 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 248 je Quadratkilometer.
Nachbargemeinden sind Zeil am Main, Eltmann, Oberaurach und Knetzgau.