Über die Postleitzahl 97653
Bischofsheim in der Rhön trägt seinen heutigen Namenszusatz erst seit dem 8. Januar 2020, zuvor hieß die Stadt Bischofsheim an der Rhön. Sie liegt am Fuß des Kreuzbergs, mit 927,8 Metern zweithöchster Berg Unterfrankens und dritthöchster der Rhön; zur Stadt zählen die Ortsteile Frankenheim, Oberweißenbrunn, Unterweißenbrunn, Wegfurt und Haselbach.
Am Kreuzberg steht seit dem 17. Jahrhundert das Kloster Kreuzberg mit seiner Wallfahrtskirche. Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert wurde am Bauersberg Braunkohle gefördert, ein Besucherbergwerk erinnert daran. Seit 1861 beherbergt Bischofsheim zudem die älteste Holzschnitzschule Deutschlands, die 1843 zunächst an der Wasserkuppe gegründet worden war. Oberweißenbrunn liegt auf 619 Metern Höhe, gilt damit als höchster Dorfstandort der Region und ist heute ein kleiner Wintersportort.
Gezählt werden 4.788 Einwohnerinnen und Einwohner auf 64,1 km², das ergibt 75 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind Gersfeld in Hessen, Oberelsbach, Sandberg, Schönau an der Brend und Wildflecken.